Die Rute und ihre Bedeutung

Ein Hund, der mit dem Schwanz wedelt, freut sich... Genau das denken viele, wenn sie einen Hund sehen, der mit dem Schwanz wedelt.


Ganz pauschal lässt sich das aber nicht sagen, denn das Wedeln der Rute, kann viel bedeuten und ganz grob gefasst, heißt es erst einmal, dass der Hund aufgeregt/erregt ist. Ob das nun positiv oder negativ ist, lässt sich letztlich nur an der kompletten Körpersprache des Hundes erkennen.


Ist beispielsweise der Körper des Hundes eher steif, dann ist der Hund nicht wirklich freudig gestimmt, wird die Rute recht hoch getragen und wedelt, könnte der Hund eventuell einem anderen Hund imponieren. Ist der Körper des Hundes eher weich und bewegt sich mit dem wedeln der Rute, dann kann man von Freude ausgehen.


Also es lohnt sich, auf die gesamte Körpersprache unserer Hunde zu achten, damit bestimmte Situationen von uns eventuell anders eingeschätzt werden und konflikthafte Momente dadurch entschärft werden können.

Rezept Pfotenbalsam

Gerade zu dieser Jahreszeit werden die Pfoten unserer Hunde extrem beansprucht. Die Kälte, Streusalz und Schnee wirken sich auf die Ballen aus und machen sie rau und rissig.


Um dem entgegen zu wirken, kann man selbst ein PFOTENBALSAM herstellen.


Hierfür benötigt man:

80 ml Olivenöl

25 g Bienenwachs

25 g Kokosfett

40 g Kakaobutter


Alles außer dem Olivenöl im Wasserbad bei mittlerer Temperatur erhitzen bis es flüssig wird, dann vom Herd runter nehmen und das Olivenöl hinzu geben. Dann in kleine Einmachgläser oder Tiegel füllen und erkalten lassen. Eignet sich auch als kleine Aufmerksamkeit zur Adventszeit oder einfach nur so ☺️

Aufmerksamkeit

Ein kleiner Tipp zum Wochenende


Während des Spaziergangs könnt ihr bei euren Hunden immer mal die Basis-Signale wie Sitz, Platz oder auch Warte abfragen.


Euer Hund lernt so, ein wenig mehr auf euch zu achten und gleichzeitig könnt ihr ein wenig Ablenkung mit rein bringen und so auch ein Sitz unter erschwerten Bedingungen und die Impulskontrolle trainieren. 


Achtet darauf, dass es nicht zu schwierig wird, denn ihr wollt mit einem guten Gefühl weiter gehen und euch nicht ärgern, weil es nicht geklappt hat.


Probiert es einfach mal aus, es lohnt sich!

Die Nase unserer Hunde

Die Nase unserer Hunde ist ein wahres Hochleistungsorgan. Während wir Menschen uns überwiegend mit den Augen orientieren, tun unsere Hunde dies mit ihrer Nase. Ihre Riechleistung ist unserer um einiges überlegen, sie haben mehr als 40x so viele Riechzellen wie wir Menschen. 


Hunde sind in der Lage, stereo riechen, dass heißt, dass sie links und rechts etwas unterschiedliches riechen können. Sie können genau differenzieren, was sie da riechen und somit auch ihrer Spur folgen. 


Und weil die Nase unserer Hunde so gut ist, nutzen wir Menschen dies, um Vermisste zu finden, Drogen oder Sprengstoff zu finden oder sie werden als Diabetikerspürhund eingesetzt. 


Wirklich faszinierend! Und auch, wenn man nicht professionell mit seinem Hund in einem Verein oder ähnlichem unterwegs ist, kann man mit kleinen Suchübungen gemeinsam mit seinem Hund viel Spaß haben.

Lernen durch Nachahmung


Oder auch soziales Lernen ist eine Art des Lernens, bei dem die Hunde sich ein Verhalten oder eine Handlung bei einem anderen Hund oder auch bei uns Menschen abgucken.


Das soziale Lernen kann durchaus vorteilhaft sein, wenn sich zum Beispiel ein junger Hund bestimmte Verhaltensweisen bei einem schon älteren, gut erzogenen Hund abschauen kann.

Natürlich funktioniert das ganze auch in die andere Richtung, dass negative Verhaltensweisen übernommen werden können. Es gibt halt immer zwei Seiten der Medaille.. 


Vor kurzem habe ich das sehr schön beobachten können, als wir mit mehreren Hunden unterwegs waren. Zwei der Hunde haben fleißig Stöckchen aus dem Wasser apportiert. Nach einiger Zeit hat ein dritter Hund, der das vorher noch nie gemacht hatte, auch angefangen, im Wasser nach einem Stock zu suchen und ihn an Land zu bringen.


Habt ihr das auch schon einmal beobachten können?

Hund mit Vergangenheit

Einige von euch werden sich durch den eigenen Hund mit dem Thema bereits auseinander gesetzt haben und können sicher auch einiges dazu erzählen. 


Wenn man einen Hund zu sich holt, der bereits einen oder mehrere Vorbesitzer hatte oder dessen Vergangenheit mehr dunkele Flecken hat, als das man sich hieraus wirklich ein Bild machen könnte, steht man das ein oder andere Mal vor größeren oder kleineren Herausforderungen im Leben mit diesem Hund.


Zuerst muss eine Beziehung und gegenseitiges Vertrauen aufgebaut werden, was je nach Hund auch viel Zeit, Ruhe und Geduld von uns fordert. Der eine Hund schließt sich gleich an und saugt alles Neue auf und will seinem Halter gefallen. 


Es gibt aber auch solche, die skeptisch sind, alles in Frage stellen und testen, wo es nur geht. Da heißt es für uns als Halter, durchhalten, konsequent bleiben und den längeren Atem haben!


Das Training kann mitunter auch etwas länger dauern, als mit einem Welpen. Aber wenn man sich dessen bewusst ist, wenn man sich die Ziele so steckt, dass sie auch erreichbar sind, wenn man die nötige Geduld und Konsequenz aufbringt und man es wirklich will, kann man einiges erreichen. 


Natürlich kommt man auch an Punkte, wo man das Gefühl hat, es geht nicht weiter, es ist alles zu viel und die Zweifel aufkommen, ob das alles so richtig ist. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das nach solch einem Tief wieder ein Hoch kommt und sich auch wieder Erfolge einstellen. 


Wichtig ist, sich von dem Druck von Außen nicht beeinflussen zu lassen und nur auf sich und das eigene Gefühl zu schauen. Wenn etwas nicht sofort so funktioniert, wie wir uns das vorstellen, dann dauert es eben noch etwas, und wenn der Punkt dann erreicht ist, kann man wahnsinnig stolz auf sich sein!


Ich selbst habe vor über zwei Jahren auch einen Hund mit Vorgeschichte übernommen. Wir hatten viel Ärger, haben viel miteinander diskutiert und hatten genauso viele wunderschöne Momente! Und bis heute kann ich sagen, dass die Entscheidung, diesen Hund zu mir zu nehmen, die Beste Entscheidung meines Lebens war! ❤️

Stimmungsübertragung


Es gibt Situationen mit unseren Hunden, die uns schwerer fallen, als andere. Und genau dann, wenn wir auf eine Situation zusteuern, die uns Sorgen bereitet, geht es bei uns im Kopf schon los. Man malt sich aus, was jetzt gleich passieren wird, dass der eigene Hund sich wieder von seiner "besten" Seite zeigen wird. Wir werden in unserem Handeln unsicher und nervös, fangen vielleicht schon an, an der Leine zu zuppeln, das Herz schlägt schneller...Und? Was passiert? Genau das, worauf man sich mental schon eingestellt hat. Schnell versucht man es hinter sich zu bringen und ist frustriert.


Solche Situationen kennen bestimmt einige von euch. Unsere Hunde nehmen ganz genau wahr, wie wir reagieren, wie wir uns fühlen und nehmen dadurch unsere Stimmung an. Gerade bei Problemen mit unseren Hunden, die schon länger bestehen, kann dies zu einem Teufelskreis führen. In unseren Gedanken malen wir uns das schlimmste aus und meist kommt es auch dazu. 


Um mit dem Training Erfolg zu haben, müssen wir diesen Kreis durchbrechen. Statt daran zu denken, was gleich wieder passieren wird, stellt man sich vor, wie wir die Situation gerne mit unserem Hund meistern möchten. Und ja, ich weiß genau, dass dies leichter gesagt ist, als getan. Aber Übung macht den Meister! 


Natürlich löst das nicht gleich das gesamte Problem in Luft auf, aber es verbessert die Ausgangssituation.


Und wenn ihr merkt, dass ihr selbst heute einfach einen beschissenen Tag habt, dann verschiebt vielleicht die Trainingseinheit mit eurem Hund, um Frust zu vermeiden.


Es lohnt sich, auf die eigene Stimmung zu achten und sich gedanklich mit den Zielen zu befassen, statt mit dem Worst Case Szenario. Probiert es mal 😊

Auslastung bei Verletzung

Wie kann man seinen Hund auslasten, wenn er auf Grund einer Verletzung oder Erkrankung nicht toben, spielen und rennen darf? 


Genau damit setze ich mich gerade auseinander, da mein Hund wegen einer Verletzung ruhig gehalten werden muss, aber trotzdem gerne ein wenig gefordert werden möchte.


Um seinem Hund in so einem Falle gerecht zu werden, bietet es sich an, ihn kognitiv auszulasten. Man kann beispielsweise ein paar Leckerchen in der Wohnung verstecken (gerne auch so, dass sie nicht auf Anhieb zu finden sind). Der Hund wird abgesetzt und darf auf ein Signal suchen.


Oder wenn der Hund leidenschaftlich apportiert, kann man das Apportel (Dummy, Futterbeutel, Spielzeug, etc.) in einem Zimmer verstecken und den Hund suchen und bringen lassen. Insbesondere die Arbeit mit der Nase ist sehr intensiv für den Hund und eine super Alternative, wenn der Hund körperlich ausgebremst werden soll.


Eine weitere Möglichkeit ist es, dem Hund neue Tricks oder Grundsignale beizubringen. Oder man frischt die bestehenden Grundsignale wie Sitz, Platz, Warte oder auch den Abruf auf, in dem man sie immer mal abfragt. 


Außerdem kann man auch das Clicker-Training zur Auslastung nutzen. Entweder der Hund kennt den Clicker schon und man kann ein Verhalten formen oder man beginnt mit dem Clicker-Training.


Wenn Euer Hund also mal ein wenig ruhig gehalten werden muss, sind dies ein paar Möglichkeiten, den Hund, ohne viel Aufwand und Hilfsmittel, auszulasten und glücklich zu machen.

Schnüffelspaß für zuhause

Die Nasenarbeit ist eine tolle Möglichkeit, unsere Hunde vom Kopf her auszulasten und jeder Hund kann hier ohne Vorkenntnisse ran, da ihre Nase einfach funktioniert. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dies draußen auf dem Spaziergang wie auch drinnen in der Wohnung zu nutzen. 


Ohne großen Aufwand könnt ihr zum Beispiel einen Karton zu einem Schnüffelerlebnis für euren Hund umfunktionieren. Füllt den Karton mit Stoffresten aus alter Kleidung, mit zusammen geknüllter Zeitung, Klopapierrollen und was ihr sonst noch zuhause findet. Wichtig ist, dass die Dinge nicht zu klein sind.


Nun packt ihr zu dem Gewusel Leckerlies, die euer Hund nun suchen kann und dann kann es schon los gehen. Viel Spaß!